Filmveranstaltung "Die Welle"

Am 21.April 2008 fuhren die Klassen 10a und 10b nach Uelzen ins Kino, ...

... um sich den Film „Die Welle“ anzusehen. In diesem Film wird die Frage gestellt, ob in der heutigen Zeit noch eine Diktatur möglich wäre.

Eine Gruppe von Schülern testet dies unter Leitung eines Lehrers in einer Projektwoche aus, und es wird schnell klar, dass so etwas auch noch heutzutage entstehen könnte.

Während einer Projektwoche beginnt ein Experiment, bei dem es nur einen „Führer“, den Lehrer, gibt und bei dem man beobachten kann, wie sich die Schüler verändern bzw. manipulieren lassen. Die, die nicht mitmachen, sind eindeutig in der Minderheit und auch nicht in der Lage, die anderen zu stoppen. Ihrer Bewegung geben die Schüler den Namen „Die Welle“ und sie entwickeln einen speziellen Gruß sowie ein Logo für ihre Gruppe. Es entsteht eine richtige Diktatur, fast alle tun, was der Lehrer ihnen sagt. Plötzlich geht alles zu weit, „Die Welle“ lässt sich nicht mehr kontrollieren. Als der Lehrer das Projekt beenden will, ist ein Schüler nicht bereit, das Ende dieser Bewegung zu akzeptieren, da „Die Welle“ für ihn alles bedeutet und er diesen Gedanken weiterleben möchte.

Der Film endet äußerst dramatisch, und wir alle waren über den Ausgang sehr erschrocken.

Mir hat der Film gefallen, da er äußerst realistisch war und man sehen konnte, wie leicht es ist, Menschen zu manipulieren. Man glaubt nicht daran, dass in einem so organisierten Deutschland noch eine Diktatur möglich wäre, doch „Die Welle“ lässt daran zweifeln.

Mich hat der Film sehr nachdenklich gemacht.

Franziska Kuhlmann, Klasse 10a

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