Jugendwaldeinsatz der 7b

Es ging los: Am 4. Juni fuhren wir mit dem Bus in das Jugendwaldheim Hahnhorst. Dort angekommen, bekamen wir eine kurze Einweisung. Danach hatten wir Freizeit für den Rest des Tages.

Es gab im Jugendwaldheim verschiedene Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, denn es gab einen Tischkicker, eine Tischtennisplatte drinnen und eine draußen, ein Volleyballnetz, einen Basketballplatz, einen Fußballplatz, eine Seilbahn, einen Minigolfplatz und einen kleinen Spielplatz mit Schaukel und Wippe. Wenn man zu all dem keine Lust hatte, konnte man sich in sein Zimmer zurückziehen, im Wald spazieren gehen oder sich im Gemeinschaftsraum aufhalten.

Meist wurden erst am Abend die Pläne mit der Aufteilung der Gruppen des nächsten Tages ausgehängt. Es gab vier verschiedene Gruppen, die erste blieb am Heim und wurde geteilt, die eine Hälfte ist zu dem im Wald gelegenen Teich gegangen und hatte die Aufgabe, z.B. den Teich zu säubern. Das hieß: ins zu Wasser gehen und erstmal alle Pflanzen, die im Wasser gewachsen sind zu entfernen, dann die restlichen Halme abzuknipsen und als letztes das Wasser abzukeschern.

Der Rest der Gruppe blieb am Treffpunkt und hat entweder Hochsitze gebaut oder verschieden große Holzbretter abgeschliffen und sie zu einer Bank zusammengeschraubt. Die, die keine Arbeit beim Schleifen oder Schrauben hatten, mussten den Hof fegen. Die zweite und dritte Gruppe fuhren in andere Waldstücke, die weiter entfernt waren. Sie mussten Bäume fällen, entasten und schälen. Die gefällten Bäume mussten dann weiter in den Wald hineingezogen werden. Jeden Tag blieben vier Schüler während der Zeit, in der die anderen Gruppen weg waren, zuhause. Sie bildeten den Heimdienst und mussten das Heim säubern: Von den Schlafzimmer bis zu den Toilettenräumen musste alles gefegt und gewischt werden. Zusätzlich mussten sie in der Küche helfen.

Nach der Arbeit trafen sich alle um 13 Uhr beim Mittagessen. Vor dem Essen teilte uns Frau Streller die Pläne für den Nachmittag oder den nächsten Tag mit. Dazu gehörten zwei Fahrten ins Schwimmbad, zwei Fahrten nach Sulingen, eine Waldwanderung, ein Besuch in dem Bremer Universum, eine Führung durch das Goldenstädter Moor und eine Rallye. Im Anschluss an unseren Besuch im Bremer Universum, hatten wir Zeit für eine Shoppingtour in Bremen.

Scharleene Greve, Rebecca Schaarte (beide Klasse 7b)

Tagebuch