Die Klasse 5b im Gespräch mit zukünftigen Religionslehrkräften

Am 13. April waren 11 angehende Lehrerinnen und Lehrer aus dem Studienseminar Lüneburg in der Gervasius-Realschule zu Gast. Sie werden im Fach Religion ausgebildet und hatten es sich zur Aufgabe gemacht, Schüler und Schülerinnen der Klasse 5b zu interviewen. Ziel war es herauszufinden, was die Kinder noch aus ihrem Religionsunterricht aus der Grundschule am Ende der 5. Klasse wissen. Jeweils 2 Lehrkräfte saßen für eine Schulstunde mit 3-4 Schülern und Schülerinnen zusammen. Die Kinder bekamen Bilder aus einer Kinderbibel gezeigt und sollten erzählen, was ihnen dazu einfiel. Es wurde aber nicht nur über verschiedene Bibelgeschichten gesprochen, es wurde auch das christliche Symbol des Kreuzes zur Diskussion gestellt. Zum Schluss sollte die jeweilige Gruppe gemeinsam ein Kreuz ausmalen, wobei sie sich auf Farben und Formen im Gespräch einigen mussten.

Über die Erfahrungen und Ergebnisse tauschte sich die Lehreranwärtergruppe anschließend aus. Alle waren sich einig, dass mit Hilfe der Bilder bei den Kindern viele Assoziationen geweckt wurden und eine Vielzahl von Bibelgeschichten wieder in Erinnerung kam, wenn auch nicht immer in richtigen Zusammenhängen. Die Bedeutung des Kreuzes für die christliche Kirche war allen Kindern klar. Jedoch gab es viele verschiedene Deutungen, was Auferstehung bedeutet.

Insgesamt wurde diese Untersuchung als gelungener Blick in die schulische Praxis gewertet. Die Frage, was bleibt von dem, was Kinder in Schule lernen, ist ja für alle Pädagogen spannend.

Marion Wohlfarth

Tagebuch