Nachdem wir Lehrkräfte und unsere Schülerinnen und Schüler im Dezember 2009 erste Erfahrungen mit dem "Berufsnavigator" gwonnen hatten und die Auswertung so positiv verlief, entschlossen wir uns, auch in diesem Jahr den jetzigen 9. Klassen anzubieten, ihre Orientierung für einen oder mehrere Berufe zu vertiefen. Das fiel uns auch deswegen leicht, weil zum einen unsere Schülerinnen und Schüler großes Interesse hatten, Informationen über ihre Fähigkeiten und Neigungen auf der Grundlage der Einschätzung durch Mitschülerinnen und Mitschüler zu erhalten und weil zum anderen unsere Sponsoren sich wiederum bereiterklärt hatten, diese Aktion zu finanzieren.
Am 29. September war es dann so weit: Die Spezialisten der Firma "Berufsnavigator" hatten alles vorbereitet und erklärten zunächst den teilnehmenden 52 Schülerinnen und Schüler den Ansatz dieses Verfahrens und dessen Ablauf:

Die Schülerinnen und Schüler hörten sehr aufmerksam zu und waren gespannt, was sie wohl erwartete:

Die Befragungstechnik war gut vorbereitet, und so konnten die Einschätzungsrunden zügig beginnen, in denen jeweils drei Schülerinnen und Schüler eine/n Vierte/n hinsichtlich der unterschiedlichsten Aspekte des Sozialverhaltens und der Interessen und Neigungen auf einer siebenstufigen Skala einstuften.
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Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden sehr für ihr diszipliniertes Verhalten gelobt, so dass dieser Teil vorzeitig abgeschlossen werden konnte. Daran schloss sich eine weitere Runde mit der zweiten Hälfte der Gruppe an. Um die Mittagszeit begannen die Einzelberatungen aller Schülerinnen und Schüler, in der mehrere Berater der Firma "Berufsnavigator" die Ergebnisse der Einschätzungen und mögliche Konsequenzen daraus für die Berufswahl erläuterten. Eine einige Tage später von uns durchgeführte Befragung unter unseren Schülerinnen und Schülern ergab wie schon 2009 erneut eine hohe Zufriedenheit mit den neuen Informationen, die auch dazu führten, dass einige Teilnehmer nachdenklich geworden waren und begannen, ihre Vorfestlegung auf einen Beruf zu hinterfragen.
Zusammen mit den intensiven Beratungen und Informationen durch die Uelzener Agentur für Arbeit haben wir mit diesem Instrument des "Berufsnavigators" ein gutes Konzept für eine umfassende Berufsorientierung gefunden.
Jörg-Dietrich Kaufmann