ADAC-Aktionsprogramm "Achtung Auto" (Klasse 5) und "Formel X" (Klasse 10)

Schüler der fünften Klassen lernen den Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg in der Praxis kennen. Ein Beitrag zur Verkehrserziehung an Schulen im Rahmen der Partnerschaft für Verkehrssicherheit von ADAC, Michelin und Opel. Das Programm "Achtung Auto!" trägt wesentlich dazu bei, Schülerinnen und Schülern der fünften Jahrgangsstufe kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr zu verdeutlichen, Unfallgefahren zu erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren. In zwei Schulstunden haben sie die Gelegenheit, mit einem ausgebildeten Moderator des ADAC und mit ihrem Verkehrserzieher beziehungsweise Klassenlehrer reale Verkehrssituationen zu erleben. Neben theoretischen Erörterungen lernen die Kinder vor allem durch praktische Übungen und Demonstrationen. Sie erleben den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit, und Bremsweg, auch in Abhängigkeit von verschiedenen Fahrbahnzuständen, und können so den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einschätzen. Als Mitfahrer im ADAC-Aktions-Auto lernen sie auch die Sicht des Autofahrers kennen und erfahren die lebensrettende Bedeutung der Sicherung im Fahrzeug.

(Text entnommen von www.adac.de)

Diese Aktion das ADAC führten die 5a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Lorenz und die 5b mit Frau Ahrens durch. Begleitet wurden sie von der ADAC-Moderatorin Frau Tiemann.

Neues Programm zur schulischen Verkehrserziehung Praxisnahe Fahrphysik mit Weg-Zeit-Berechnungen für 10. Klassen in Niedersachsen: Im Rahmen des Programms errechnen Schüler unter Anleitung eines ADAC-Moderators praxisnah Bremswege bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und verschiedenen Fahrbahnbeschaffenheiten. Die Schule organisiert eine geeignete Fläche zur Durchführung, d. h. eine ca. 100 bis 150 m lange, asphaltierte und kurvenlose Fläche, die für Bremsungen geeignet ist. Für die Straßen– bzw. Platzsperrung im Rahmen dieser Aktion muss durch die Schulleitung bei der Polizei, bzw. Verkehrsbehörde (Gemeinde) eine Genehmigung eingeholt werden. Die Anwohner im nahen Umfeld müssen über die Aktion informiert werden. Im Rahmen des Verkehrsunterrichtes bereitet die (Klassen-) Lehrerin/der (Klassen-) Lehrer die Schüler entsprechend theoretisch vor (Formeln). Für die Organisation, Auswertung und Dokumentation jeder Messung ist eine Gruppe verantwortlich. Die Vor- und Nachbereitung der Messung findet in der Schule statt. Bei der Durchführung der Messungen sind möglichst alle Schülerinnen und Schüler zu beteiligen, nicht nur die zuständige Gruppe. Folgende Messungen werden vorgenommen:

  • Messung bei gleichmäßiger Fahrt mit Stoppuhren
  • Messungen startender Fahrzeuge mit Stoppuhren
  • Messungen des Bremsweges bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten
  • Messungen bremsender Fahrzeuge mit Stoppuhren

Bei den Messungen des Bremsweges bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten schätzen alle Schülerinnen und Schüler den Bremsweg, indem sie sich dort aufstellen, wo ihrer Meinung nach das Fahrzeug zum Stehen kommen wird. Um deutlich zu machen, dass der Bremsweg bei höheren Geschwindigkeiten oft unterschätzt wird, müssen die Messungen des Bremsweges bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten vor den Messungen bremsender Fahrzeuge mit Stoppuhren stattfinden. Der ADAC stellt einen Moderator mit Fahrzeug und die Pylonen.

(Text entnommen von www.adac.de)

Die Klassen 10a und 10b mussten bei leider sehr nassem Wetter mit ihrem Physiklehrer Herrn Kaufmann und der ADAC-Moderatorin Frau Tiemann lernen, dass es im Physikraum trockener ist, aber eben nicht realitätsnah. Entsprechend dem Wetter waren die Bremswege deutlich verlängert.

Jörg-Dietrich Kaufmann

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