Segeln in Ratzeburg

Wie war das Wasser?!

… eine oft gestellte Frage nach unserer Ratzeburgfahrt …

Einfache Antwort: keine Ahnung, wir waren doch zum Segeln da!

Tatsächlich war das Wasser des Ratzeburger Sees nach dem langen Winter wirklich noch s..kalt. Frühtemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sorgten dafür, dass alle Teilnehmer (fast immer) sehr warm angezogen zum Segelkurs erschienen.

Aber - wenn Engel reisen: Es gab reichlich Sonne, viel Wind und keinen Tropfen Regen.

Die Fahrt von Uelzen nach Ratzeburg ist recht kurz und schon nach Meinung früherer Klassen eigentlich keine richtige Reise. Die Deutsche Bahn hat für uns diesmal ein Mini-Event daraus gemacht. Dank SEV (Schienenersatzverkehr) durften wir zweimal zusätzlich umsteigen, und die Fahrt dauerte 30 Minuten länger.

Nachdem die Zimmer verteilt und eingerichtet waren ging es am Nachmittag zum ersten Mal an die Boote. Da eine andere Klasse ihre Fahrt absagen musste, hatten wir drei Segellehrer zur Verfügung, die jeweils zwei Boote betreuten.

Zuerst gab es Theorie über Pinne, Schoten, Fallen, Fock, … dann kam gleich die erste kurze Rundfahrt auf dem See. Das Aus- und Einfahren am Steg erwies sich dabei oft als größtes Problem.

Nach dem Abendessen – das wie alle Mahlzeiten oft gelobt wurde – blieb noch Zeit für einen Ausflug in die nahe Stadt und Aktivitäten in den Aufenthaltsräumen.

In den folgenden Tagen nahmen nicht nur die Sonnenscheindauer und der Wind zu, sondern auch das Fahrkönnen der Besatzungen.

Die Zeit zwischen Segelkurs und Abendessen konnte auch mit Kanufahren gefüllt werden, aufgrund der Wassertemperaturen natürlich nur in Landnähe und unter Aufsicht von Segellehrern und Lehrern.

Das war schön, die Klassenfahrt mit der 8b:

Angelika Ahrens und Herbert Brendjes

Tagebuch