
Wir machen einen Versuch zum Bremsweg:

Tina Thiemann, unsere Lehrerin vom ADAC, hat zwei Striche für uns über die Straße gezogen: einen Strich, von dem wir unseren Lauf starten sollen, und einen zweiten, ab dem wir bremsen sollen. Auf Kommando laufen wir los und sollen bis zum zweiten Strich volle Pulle laufen, aber ab dem Strich dann so schnell wie möglich stehen bleiben.
Dort, wo jeder zum Stehen kommt, wird ein Strich gemacht. Wir stellen fest, dass jeder erst hinter der Linie zum Stehen kommt und jeder an einer anderen Stelle. Die Abstände von der Linie bis zu unserem Anhaltepunkt, dass sind unsere Bremswege, und verschieden sind sie, weil jeder verschiedene Bremsarten hat und das Lauftempo unterschiedlich war.
Mathies, Veit, Yannik, Milena und Daniel
Wir machen einen Versuch zum Reaktionsweg:

Auf der Straße wurde mit Kreide eine Linie aufgemalt. Jedes Kind aus der Gruppe stellte sich an der Linie auf und wartete dort auf das Signal, bis es loslaufen durfte. Jetzt laufen sie los und müssen dabei die ganze Zeit auf eine Flagge gucken.
Sobald die Flagge runtergeht, sollen die Kinder sofort bremsen. Wo die Kinder gestoppt haben, hat Frau Thiemann vom ADAC einen kleinen Strich gezeichnet. Dann stellen wir fest, dass diese Anhaltepunkte von der Ziellinie weiter entfernt liegen als beim ersten Versuch. Einige sagen die Flagge wurde nicht rechtzeitig am Zielstrich gesenkt, sondern erst später. Aber die andere Gruppe hat aufgepasst und gesagt, dass die Flagge genau am Zielstrich gesenkt wurde.
Wir finden heraus, dass wir auf die Flagge erst einmal reagieren mussten. Es braucht Zeit, bis die Meldung zum Bremsen vom Gehirn in den Füßen angekommen ist. So kommt zum Bremsweg noch der Reaktionsweg hinzu.
Katrin, Janina, Xenija und Joan
Wir erleben mit dem Auto eine Vollbremsung:

Frau Thiemann hat uns erklärt, dass es bei einer Vollbremsung wichtig ist, dass man sich gut anschnallt. Wenn man unter 1,50m groß ist, braucht man eine Sitzerhöhung. Beim Anschnallen muss man darauf achten, dass der Gurt nicht am Bauch liegt, sondern sozusagen um die Hüfte herum. Außerdem muss der Gurt gut stramm gezogen werden.
Jetzt geht’s los! Wir fuhren mit dem Rückwärtsgang bis zu einer Abgrenzung, dann hielten wir an und warteten kurz. Dann ging es richtig los! Wir fuhren mit 30 km/h die Straße runter und machten eine Vollbremsung bei einer Linie.
Bei dieser Bremsung sind unsere Köpfe nach vorne geflogen, sowie auch die Haare. Wir hatten viel Spaß, waren beim Aussteigen aber auch erleichtert, dass wir gut angeschnallt waren und uns deshalb nichts passiert ist. Zum Abschied bedanken wir uns mit einem Applaus bei Frau Thiemann.
Johannes, Sandy, Shyenne, Arne
Was wir gelernt haben:
Wir haben gelernt, dass man nicht sofort aus dem Laufen anhalten kann, denn es gibt einen Bremsweg. So ist das auch bei einem Auto.
Wenn man erst noch auf ein Signal warten muss, dass einem sagt, ab wann man bremsen muss, verlängert sich der Anhalteweg, denn es kommt noch die Zeit dazu, die man braucht um zu reagieren.
So haben wir folgende Gleichung erarbeitet:
Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg
Als wir an der Vollbremsung in einem Auto teilnehmen durften, haben wir gelernt, dass man sich immer anschnallen muss. Dabei wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Schüler, die bereits 1,50m groß sind oder 12 Jahre alt sind, durften ohne Kindersitz vorne sitzen. Alle anderen mussten auf einen Sitzerhöher, damit der Gurt richtig sitzt und uns im Ernstfall wirklich schützt und nicht verletzt.
Beim Anschnallen ist es wichtig, dass der Gurt, wenn man auf einem Sitzerhöher sitzt, unter den „Hörnchen“ entlang führt, dann kann er nicht verrutschen. Außerdem muss der Gurt immer stramm gezogen werden.
Hawraa, Fatma, Michelle und Natalia
Was uns besonders gut gefallen hat:

Alina: "Achtung Auto hat uns gezeigt, was man immer beachten muss, und wir durften miterleben, wie gefährlich Situationen mit dem Auto sein können."
Katrin: "Bei der Vollbremsung fand ich das Nach-vorne-fallen im Auto gut."
Pascale: "Ich fand das Autofahren mit dem Bremsen toll! Am meisten hat mich überrascht, dass die Lehrerin mitgemacht hat."
Milena: "Ich fand alles gut, aber besonders gut fand ich das Autofahren, als mir beim Bremsen die Haare voll nach vorne geflogen sind."
Arne: "An Achtung Auto hat mir am besten gefallen, dass wir in einem Auto mit 30km/h eine Vollbremsung miterleben durften, und überrascht hat mich, dass wir das alles überhaupt machen konnten."
Henriette, Alina und Katharina