Lesenacht in der 5b

Am Mittwoch, dem 3.12. 08, hatte uns Frau Dettmer zu einer Lesenacht in der Schule eingeladen. Um 18.30 Uhr trafen wir uns mit Schlafsack, Zahnputzzeug, Duschsachen, Isomatte oder Luftmatratze, Leselampe und Buch im Klassenraum. Wir waren bereit, denn wir hatten den Schlafanzug schon unter dem Trainingsanzug angezogen. Wir waren alle ganz aufgeregt und freuten uns auf die Übernachtung und auf den anschließenden schulfreien Tag.

Nach der Begrüßung verteilten wir unsere Schlafsäcke im Klassenzimmer. Frau Sallamon aus der Ebstorfer Samtgemeindebücherei hatte eine ganze Kiste Bücher für uns zusammengestellt.

Später waren wir noch in unserer Schulbücherei und konnten uns auch dort noch mit Büchern versorgen. Lesestoff war also reichlich da. Zuerst las jeder für sich, später haben wir zusammen aus einem Buch („Die wilden Hühner“) vorgelesen. Wer wollte, las vor und gab dann das Buch weiter.

Nach dem Vorlesen haben sich einige zum stillen Lesen zurückgezogen, andere sind mit den Paten Julia und Alicia in die Nachbarklasse gegangen, um dort Spiele zu spielen. Als es dann doch zu laut und unruhig wurde, holte uns Frau Dettmer zurück in unseren Klassenraum, wo wir dann wieder alle lasen. Die ersten von uns waren da schon eingeschlafen. Gegen 24.00 Uhr, zur Geisterstunde, spielten alle, die bis dahin durchgehalten hatten, Verstecken. Wir durften uns in der ganzen Schule verteilen. Überall war es ziemlich finster, denn die Lichter am Tannenbaum in der Halle waren ausgestellt, nur im Flur vor den Toiletten brannte Licht, und Taschenlampen durften nicht benutzt werden. Erst suchten die Mädchen die Jungen, danach umgekehrt. Die Paten waren bei den Gruppen mit dabei. Einige hatten echt tolle Verstecke und wurden spät oder gar nicht gefunden. Sie kamen erst nach lautem Rufen von Frau Dettmer aus dem Versteck.

Dann war Schluss mit Umherlaufen für alle. Wir legten uns hin, suchten eine bequeme Lage zum Lesen und wer wollte, durfte nun noch still weiterlesen.

Nach und nach wurden die Leselampen gelöscht. Frau Dettmer erzählte uns später, dass sie dem letzten Leser um viertel vor zwei Uhr das Licht ausgeknipst hat.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann in den Dusch- und Umkleideräumen der Turnhalle gewaschen und fertig angezogen. Anschließend haben wir alle zusammen unten in der Küche gefrühstückt. Die Paten waren so nett, Brötchen zu holen, den Rest hatten wir selbst mitgebracht und abends schon in die Küche gestellt. Dann war nur noch Aufräumen und Einpacken angesagt. Gegen 9.30 Uhr wurden wir alle abgeholt.

Es war eine tolle Nacht, die uns allen viel Spaß gemacht hat. Nur waren wir am nächsten Tag alle sehr müde.... Aber wir konnten ja nach Hause und nach Bedarf nachschlafen.

Alexander Spatz, Yvonne Wüsteney, 5b

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