Seit 1660 hat der Palast hauseigene Wachen, welche die Monarchen beschützen. Die Wachen der Königin tragen eine schwarze Hose, ein rotes Jackett und einen mit Fell besetzten Helm. Der Wechsel der Wachen findet im Vorhof des Buckingham Palace statt. Von Mitte April bis Ende Juni kann man täglich um 11.30 Uhr dem Spektakel zuschauen. Von August bis April wird dieses Ritual nur an jedem 2. Tag durchgeführt.
Der Palast hat seinen Namen von dem Haus, das sich der Duke of Buckingham im Jahre 1703 erbauen ließ. George III kaufte ihm das Haus ab. Nachdem es umgebaut war, nannte er es Buckingham Palace. Die erste Monarchin, die dort lebte, war Queen Victoria im Jahre 1837. Das Anwesen besteht aus ca. 600 Räumen und 20 Hektar Land. Ist die königliche Familie daheim, weht die königliche Fahne hoch oben auf dem Buckingham Palace. Vor der königlichen Residenz, also im Vorhof, erinnert ein 27 Meter hohes und 1910 eingeweihtes Denkmal an Queen Victoria.
Nachdem wir die „Changing of the Guards“ beobachtet hatten, trafen sich alle an einem großem goldenen Tor. Hier wurde sich erst mal ausgiebig ausgetauscht, wie die Gastfamilien sind. Andere wiederum genossen die Sonne. Kleine Anekdoten, wie das Haare waschen mit einem Messbecher, wurden erzählt. Dadurch stellten wir fest, dass Deutschland und England schon kleine Unterschiede in Sachen Häuser und Einrichtung aufweisen.