Am Montagmorgen trafen wir, die Klasse 8a, Frau Streller und Frau Hornbostel, uns am Uelzener Bahnhof, um uns endlich auf den Weg nach Havelberg zu machen. Nachdem wir (oder unsere Eltern) das schwere Gepäck bis zum Zug gehievt hatten, stiegen wir auch schon ein und fuhren in Richtung Havelberg. Nach einer langen Fahrt mit mehrfachem Umsteigen erreichten wir schließlich Glöwen. Weit und breit waren keine Menschen, keine Autos und vor allem kein Bus zu sehen. Nur wir!!

Nach einigem hin und her organisierte uns Frau Streller einen Bus, der tatsächlich groß genug für uns alle war. Dieser brachte uns dann zum 'ELCH' unserem zu Hause für die nächsten vier Tage.

Nachdem wir unsere Achtbettzimmer bezogen, die Hausregeln kurz überflogen und ein Stück Kuchen zu uns genommen hatten, folgte schon unsere erste Begegnung mit einem Kanu...

Die Jungs hatten das mit dem Lenken im Gegensatz zu den Mädchen ganz gut verstanden und kamen pünktlich und trocken wieder zurück, doch die Mädchen, die als zweite Gruppe die Kanus besetzten, hatten Mühe in die richtige Richtung zu fahren.

Doch nach einigen Veränderungen in der Besetzung schafften sie es irgendwie doch noch das rettende Ufer zu erreichen. Im Anschluss putzten wir noch die Boote, aßen Abendbrot und verschwanden in unseren Zimmern.


Am Dienstagmorgen frühstückten wir gemeinsam und stürzten uns direkt ins nächste Abenteuer. Eine Stadtführung per Kanu! Die Sonne strahlte, wir hatten die Kanus einigermaßen im Griff und lauschten mehr oder weniger aufmerksam den Erklärungen des Stadtführers. Am Nachmittag wanderten wir zum nahe gelegenen Dom und ließen uns erneut von einer Führerin durch den Dom und anschließend das kleine Havelberger Museum führen.

Am Abend schickten uns Frau Hornbostel und Frau Streller in kleinen Gruppen auf eine Stadtrallye, bei der wieder möglichst schnell und ausführlich Antworten auf die Fragen des Fragebogens gefunden werden sollten. Über mehrere Inseln, durch die halbe Stadt und vorbei an sämtlichen Sehenswürdigkeiten liefen wir, bis wir endlich wieder am 'ELCH' ankamen, etwas aßen und anschließend hundemüde ...

... auf unseren Zimmern, im Spiele- oder Fernsehraum verschwanden. So viel Kultur an einem Tag mussten wir erst einmal verdauen.
Am vorletzten Tag, dem Mittwoch brachen wir direkt nach dem Frühstück auf, um rechzeitig den Reisebus zu erreichen, der uns nach Potsdam bringen sollte. Nach einer circa zweistündigen Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel, den Potsdamer Hauptbahnhof! Von dort aus wanderten wir in kleinen Gruppen in die Innenstadt, wo wir viel Zeit zum Einkaufen, Stadtbesichtigen und ...


... Bummeln hatten. Nach diesem fünfstündigen Aufenthalt versammelten wir uns (Gott sei dank vollständig) wieder am Reisebus, mit dem wir eine kleine Runde durch die Stadt vorbei an wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie ...


... das bekannte Schloss Sanssouci fuhren, wobei uns Frau Streller und Frau Hornbostel Wissenswertes über die Kultur erzählten. Zwischendurch legten wir einen kleinen Zwischenstop am Schloss Sanssouci ein und besichtigten den ...

... riesigen Schlossgarten, erfuhren interessante Informationen über die Baukunst des Schlosses und den früheren Inhaber, Friedrich II.
Nach einer entspannten Rückfahrt versammelten wir uns völlig erschöpft beim gemeinsamen Abendessen.


...morgen sind wir gegen 7 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt danach haben wir die Zimmer gesäubert.
Nachdem wir unser Gepäck in den Flur befördert hatten, versammelten wir uns und gingen um 9.20 Uhr zum Bus, der uns nach Glöwen brachte.
Dort pausierten wir ein drei Viertelstunde und dann sind wir in den Zug umgestiegen und nach Stendal gefahren. Da hatten wir ein einhalb Stunden Aufenthalt.

Von da aus fuhren wir nach Uelzen, wo wir von unseren Eltern empfangen wurden. Frau Streller bedankte sich für unser „engelhaftes“ Verhalten während des Aufenthalts im Osten.
Written by Torge und Melly