Kochen mit einem künftigen Profi
März 2008

War er im letzten Jahr noch Schüler unserer Schule, so besuchte er jetzt im März seine ehemalige Lehrerin Frau Lorenz, um sie und ihre Schüler der Klassen 9a und 9b über die Ausbildung zum Koch zu informieren. Dass er dabei zeigte, was er schon erlernt hat, war selbstverständlich und beeindruckte die Schüler des WPK durchaus.
Frau Lorenz als Lehrerin dieses Wahlpflichkurses hatte für diesen Tag "Ratatouille" ausgewählt und das Rezept vorbereitet. Da konnte eigentlich gar nichts schiefgehen, denn ...
... der Küchenchef passte auf und mischte sich ein, wenn es nötig war.
Und so wurde geschnitten, gehackt, gequetscht, gedrückt, gehäxelt, gerührt, geschlagen, gekocht, gebraten:
Und doch ging etwas schief: Hier sollte aus dem Ratatouille eine wässrige Suppe werden, was aber dank aufmerksamer Beobachter verhindert wurde.
Diese leckere Nachspeise einer Gruppe blieb nach dem Probieren bis zum Ende unberührt, während die der anderen Gruppen bis zum letzten Quark- und Fruchtmolekül verspeist wurden. Gibt es dafür eine Erklärung? Nun, man glaubt es kaum: ein fürchterlicher Kunstfehler, denn die Schüler dieser Gruppe verwechselten 50g Zucker mit der gleichen Menge Salz. Da sie es versäumten, ihr Kunstwerk geschmacklich zu testen, wurde der Fehler erst beim Essen entdeckt.
Das Ratatouille aber wurde erfolgreich zubereitet und schmeckte auch lecker. Aber bei verschiedenen Köchen ist es normal, dass sich die Optik auch unterschiedlich präsentiert. Hier die Bewertung eines Gastes:

Platz 1

Platz 2

Platz 3

Das gemeinsame Essen der Schüler nebst Gastkoch und den Klassenlehrern - Frau Höner und Herr Kaufmann - bildete den Abschluss dieser 4 Stunden Hauswirtschaftsunterricht, und natürlich war es für jede der vier Gruppen die Stunde der Wahrheit, als die Gäste ihre Urteile für das präsentierte Essen abgaben, das - wie zuvor berichtet - durchaus differenziert ausfiel.

Text und Fotos: Jörg-Dietrich Kaufmann