Projektorientiertes Lernen an der Gervasius-Realschule Ebstorf

Schule einmal „mit anderen Mitteln“ durchzuführen, war das Anliegen der Projektwoche, die an der Gervasius-Realschule Ebstorf vom 11. bis zum 15. Februar durchgeführt wurde. Mit großem Engagement widmeten sich 308 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 eine Woche lang dem Thema „Europa“, das zuvor von den Schülern selbst gewählt worden war. Nun galt es, Europa aufzugliedern in ganz unterschiedliche Projekte und diese mit Inhalt zu füllen. Zunächst einigte man sich darauf, die Jahrgangsstufen 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10 zusammenzufassen, um den Interessen der Schüler gerecht werden zu können. Eine besonders große Auswahl an Themen ergab sich dabei für die unteren Klassen.

Welche Länder gehören zu Europa? Wie heißen ihre Hauptstädte? Welche Sehenswürdigkeiten gibt es dort und was essen und trinken die Menschen in dem Land am liebsten, waren wichtige Fragen, die es zu beantworten galt. Auf Plakaten wurden alle Informationen festgehalten und ein Quiz erstellt, mit dem auch Schüler anderer Jahrgänge ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Eine andere Projektgruppe mit einer ähnlichen Thematik baute aus Pappe und Papier Modelle von europäischen Städten mit besonderen Sehenswürdigkeiten.

Ratespiele, Puzzle und ein Kreuzworträtsel erarbeitete unter Mithilfe der Elternvertreterin Frau Baden die Gruppe, die die europäischen Flaggen genauer unter die Lupe nahmen. Dabei erkannte man, dass die blaue Europaflagge mit ihren 12 goldenen Sternen nur noch symbolisch für die Staatengemeinschaft steht, da ihr inzwischen bereits 27 Staaten angehören. Diese Tatsache forderte die Kreativität der Schülerinnen und Schüler heraus, eine neue Europaflagge zu kreieren, auf der alle Eu-Staaten „vertreten“ sind.
„Mit den Vögeln ziehen“ lautete das Motto einer anderen Gruppe, die sich auf die Schwingen der Zugvögel begab, um damit über Europa hinaus in ferne Länder zu „fliegen“. Zwölf interessierte Fünft- und Sechsklässler entdeckten die Reiseroute der Weißstörche, der Graugänse, der Mauersegler oder des Eisvogels, der auch „fliegender Edelstein“ genannt wird. Bis ins ferne Südafrika verfolgten sie den Weg in deren Überwinterungsquartiere und hielten dieses auf einer großen selbstgefertigten Landkarte fest. Die dazugehörenden Vogelstimmen entlockte man dem Computer und fertigte daraus ein Ratespiel für die Mitschüler. „Wer piept denn da?“, hieß es am Ende der Projektwoche für alle, die dem Gezwitscher einen Namen geben wollten.

„Werden in Griechenland Brände anders gelöscht als in Schweden?“, stellte sich eine weitere Gruppe die Frage. Mit Unterstützung von Frau Marckmann und Herrn Rühlow von der Ebstorfer Freiwilligen Feuerwehr entdeckte man mögliche Brandauslöser und verschiedene brennbare Materialien, die in unterschiedlichster Weise zu bekämpfen waren. Dabei wurde per Experiment deutlich, dass ein „Fett-Brand“ nicht mit Wasser gelöscht werden darf, da dabei eine große Stichflamme entsteht, ganz zu schweigen von dem spritzenden Fett, das auf der Haut Verbrennungen 3. Grades hervorrufen kann. Einmal in die Montur eines Feuerwehrmannes zu schlüpfen, Kenntnisse vom Gebrauch einer Gasmaske zu erhalten und in ein Einsatzfahrzeug steigen zu dürfen waren die aufregenden Momente, die die Projektgruppe über die Feuerwehr in Europa zu bieten hatte.
Tänze zu europäischen Liedern, der „Eurovision Song Contest“ sowie Märchen aus Europa waren weitere Themen, die für die 11- bis 13-Jährigen angeboten wurden. Was besonders hervorzuheben ist, ist die Tatsache, dass diese Projekte von Schülerinnen höherer Klassen geleitet wurden, die in ganz selbstständiger Weise ein Konzept für ihr jeweiliges Thema erarbeitet hatten, um es dann mit einer großen Anzahl jüngerer Mitschüler in souveräner Weise durchzuführen. Kim Alina Brühl, Yvonne Beyer (beide 9b) sowie Vanessa Borchmann aus der 10b brachten 17 kleine Mädchen dazu, sich nach spanischen Rhythmen auf der Bühne zu bewegen, Jana Hannemann, Anna Lüdtke, Jaqueline Peters aus der 9a stellten mit ihren 12 jungen Sängern Titel aus den Charts vor und Tamara Mintel (10b) und Franziska Kuhlmann (10a) ließen ihre 9 Mädchen und 3 Jungen auf der Bühne europäische Märchenszenen vorspielen.

Die Fußball-Europameisterschaft im Klassenzimmer – das war eine Idee der Jahrgangsstufe 7 und 8. Dabei wurde herausgearbeitet, dass Fußball schon vor über 4000 Jahren in China gespielt wurde, nur hieß es damals „Ts'uh-küh“, übersetzt: Den Ball mit dem Fuß stoßen und wurde von den Soldaten des chinesischen Kaisers favorisiert. Zur Geschichte des Fußballs gehörte auch die Entdeckung, dass es die ersten Fußballprofis bereits 1885 in England gab und der erste deutsche Verein 1888 gegründet wurde – der BFC Germania Berlin. 1900 folgte die Gründung des DFB (Deutscher Fußballbund), der heute mit seinen 5,4 Millionen Mitgliedern der größte Fußballverband der Welt ist. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren des Weiteren, dass in den seit 1960 ausgetragenen 11 Europameisterschaften Deutschland dreimal den Titel holte – nämlich 1972, 1980 und 1996. Die 13- und 14-Jährigen entwickelten ein lustiges Ratespiel: „Welche Beine gehören wem?“ und schlüpften außerdem in die Rolle der Nationen um gegeneinander „Fußball“ zu spielen, indem man einen Pingpong-Ball über die Tischplatte pustete, auf der ein Fußballfeld aufgemalt worden war.
Eine interessante Projektidee war auch die Suche nach den Autotypen in Europa, auf die sich 12 Jungen und 3 Mädchen begaben. Unter der Leitung des Elternvertreters Herrn Helms entdeckte man Automarken, ihre Hersteller und Motoren und viel Geschichtliches, das sich um die bekannten Marken rankt. Dem Begriff „Tuning“ schenkte man dabei besondere Beachtung. Was verbirgt sich hinter diesem Terminus und was kann man wie „tunen“? Ein Fragebogen wurde erstellt und mittels Beamer den interessierten Mitschülern die wissenswerten Informationen nahegebracht.

Anders herum war die Verteilung der Teilnehmer bei den Sitten und Bräuche in Europa. Drei Jungen und 13 Mädchen recherchierten u.a. über Ostersitten. Dabei fiel auf, dass in vielen Ländern am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, der Kirchgang mit Palmwedeln zelebriert wird. In einer Region Spaniens tanzen am Gründonnerstag Männer als Skelette verkleidet, in Frankreich verstummen die Glocken ab diesem Tag, um dann erst wieder am Sonntag Ostern einzuläuten und in Wales gehen sportliche junge Leute früh am Ostersonntag auf Hügel um die Sonne zu begrüßen und vor Freude drei Purzelbäume zu schlagen. Besonders interessierte man sich für die Hochzeitsbräuche in Europa, die sich jedoch alle sehr gleichen. Den Sinn der Brautjungfern entdeckte man darin, dass durch sie die bösen Geister von der jungen Braut abgelenkt werden sollen. Ein früherer deutscher Brauch war das Sammeln von Pfennigen, um damit die Brautschuhe zu bezahlen. Das sollte Glück in der Ehe bringen.
Europa im Supermarkt zu finden versuchten 15 Siebt- und Achtklässler während der Projektwoche. Geradezu detektivisch gingen sie „einkaufen“, mit Kamera, Block und Stift „bewaffnet“, stets auf der Suche nach Produkten, die aus europäischen Ländern zu uns importiert werden. Sie recherchierten, woher welche Waren kommen, fertigten eine Karte des jeweiligen Landes an, bearbeiteten die Fotos und klebten diese sowie andere Informationen zum Produkt in die entsprechende Region des Landes ein. So erfuhren sie, dass auf unseren Tisch u.a. Mastgänse aus Polen stehen, Fisch aus Schweden und Käse aus Holland oder Frankreich, und das letzteres Land auch köstliche Weine liefert ebenso wie Italien, Spanien und Österreich.

Auch Europas Schullandschaft wurde unter die Lupe genommen. Es wurden das belgische, italienische, griechische, französische und deutsche Schulsystem miteinander verglichen. Die Schüler und Schülerinnen schickten e-mails an Schulen in den jeweiligen Ländern und baten um Auskunft. So erfuhr man, dass in Frankreich der Schultag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr dauert, in Belgien von 9.00 Uhr bis 15.45 Uhr, nur am Mittwoch der Unterricht bereits um 12.00 Uhr endet und dass in Italien die Schulen eigenständig ihre Unterrichtszeiten festlegen dürfen. Man lernte etwas über Schuldauer, weiterführende Schulen und Hausaufgaben und dass die Klassenstärken zwischen maximal 18 Schülern in Italien und 33 in Frankreich differieren. Ein besonderer Reiz ging von den Schullogos aus, mittels derer sich die Schüler mit „ihrer“ Schule identifizieren können. Das spornte die Projektteilnehmer zu großer Kreativität an, ein schuleigenes Logo zu kreieren. Inzwischen wurde bereits eine große Anzahl T-Shirts damit bedruckt.
Nicht fehlen durfte natürlich die neue europäische Währung – der Euro. Unter Mithilfe der Elternvertreterin Frau Becker erarbeiteten 15 Schülerinnen und Schüler die Geschichte des neuen Zahlungsmittels, das 1999 als Buchgeld eingeführt und 2002 offizielles Zahlungsmittel in 13 verschiedenen europäischen Ländern sowie in mehreren Kleinstaaten wurde. Dabei erfuhren die Schüler, dass nicht alle zur EU gehörenden Nationen den Euro haben, dass jedoch Großbritannien, die Slowakei, Dänemark, Schweden und einige andere Länder die Münze mit ihrer ganz individuellen landestypischen Rückseite bereits als „Vordruck“ besitzen. Aus der Tatsache, dass jedes Land seinen eigenen Euro prägt, wurde ein Spiel entwickelt: Wer erkennt an der Rückseite, aus welchem Land die Münze stammt? In den 27 EU-Staaten ist inzwischen in 15 der Euro Zahlungsmittel. Die jüngsten Euro-Teilnehmer sind seit dem 1.1.2008 Zypern und Malta. Zum 10-jährigen Bestehen des Euros haben EU-Bürger per Online-Abstimmung für eine neue 2-Euro-Münze votiert, die ab Januar 2009 in einer Gesamtauflage von ca. 90 Millionen Münzen von allen Mitgliedsstaaten des Euroraumes ausgegeben werden wird.

Eine besonders interessante Projektidee vermittelte „Europa in 3 D“. 18 Schülerinnen und Schüler untersuchten die europäischen Staaten unter ganz verschiedenen Aspekten. Man widmete sich vergleichend den Einwohnerzahlen, der Säuglingssterblichkeit, den Drogenproblemen und den Religionen in ausgewählten europäischen Ländern. Familiengröße, Getreideproduktion und Mobiltelefonbenutzung waren ebenso interessante Untersuchungsobjekte wie der Ursprung der Sprachen oder die Kilometerlänge der befestigten Straßen. Es entstanden die unterschiedlichsten Modelle, mittels derer die herausgefundenen Ergebnisse dargestellt wurden. So machte eine überdimensionierte Zigarettenschachtel das Rauchverhalten der 15 – 24-Jährigen in den EU-Staaten deutlich, ein Mobile zeigte den prozentualen Anteil der Rentner in diesen Ländern und unterschiedlich hohe Säulen kennzeichneten die Arbeitslosenquoten in Europa. Die beeindruckendsten Exponate wurden archiviert und können zur besseren Veranschaulichung des Themas in künftigen Unterrichtsstunden eingesetzt werden.

Zwar gab es in den Jahrgangsstufen 9 und 10 nur fünf unterschiedliche Projekte, doch zeichneten sich diese dadurch aus, dass von den Schülern deutlich mehr selbständiges Arbeiten verlangt wurde.

Aufgrund des großen Interesses bildeten sich gleich zwei Gruppen, die Kulinarisches aus Europa auf den Tisch zauberten. Ob es um die in Italien so beliebten Nudeln ging, die natürlich selbst hergestellt und mit leckerer Lachs-Sahne-Soße oder interessant komponierter Tomaten-Soße aufgewertet wurden, oder dem Hackfleisch im Teigmantel (typisch türkisch), der Quiche lorraine oder dem österreichischen Kaiserschmarrn, alle Schülerinnen und Schüler waren mit großer Begeisterung dabei. Auch leckerer Nachtisch durfte nicht fehlen wie „Mousse au Chocolat“ oder dem in Deutschland so beliebten Obstsalat.

Am Dienstagmorgen wurden die Mitschüler zum Frühstück mit italienischer Küche verwöhnt. Selbst hergestellte Pizzabrötchen, Pizzen mit Salami und Tomate, Ananas und Schinken sowie als Nachtisch Tiramisu ergänzten die von Müttern belegten Brötchen. Aus den schönsten Gerichten fertigten die Hobbyköche zum Abschluss ein „Kulinarisches Kochbuch“, das alle Interessierte für einen Euro mit nach Hause nehmen konnten.
Aus etwas, was zerbricht kann etwas Neues entstehen, entdeckte die Gruppe aus den oberen Klassen, die sich mit dem Thema „Bündnisse in Europa“ beschäftigte. 14 Jugendliche wandelten mit Unterstützung des Elternvertreters Herrn Buchhorn auf den Pfaden wirtschaftlicher und politischer Zusammenschlüsse. Angefangen bei der Hanse, deren Beginn Mitte des 12. Jahrhunderts und deren Niedergang um 1600 zu datieren sind, führte die Spurensuche über den 30-jährigen Krieg mit dem Friedensschluss 1648, über den Wiener Kongress und die deutsche Reichsgründung hin zur Gründung der EWG (1957), zum Natobündnis und seinen aktuellen Problemen und natürlich zur heutigen Europäischen Union. Dass Geschichte der Gegenwart vor dem Hintergrund der Vergangenheit nicht unbedingt die Zukunft sichert, wurde an dem Beispiel der EU mit seinen heute 27 Staaten beleuchtet und diskutiert: Alle Bündnisse haben ihren Anfang, ihren Aufstieg und ihren Fall, und so ist es sicher nicht ausgeschlossen, dass die Bündnisse EU und Nato in 10 oder 20 Jahren ganz anders aussehen werden als heute.

Was Jugendliche zu fertigen im Stande sind, zeigten auch 16 holzbegeisterte Schülerinnen und Schüler aus Klasse 9 und 10. In vier Gruppen rückte man Europa werktechnisch zu Leibe. Auf Sperrholz wurde eine Europakarte aufgemalt, die Teile ausgeschnitten, koloriert und so ein Puzzle gefertigt. Eine zweite Gruppe brannte die Europakarte mit einem Lötkolben ins Holz, positionierte mit einem Nagel angefertigte kleine Flaggen in jedem Land, bastelte einen Spielfeldrand und kreierte so ein Spiel á la Monopoli, das am Präsentationstag gern ausprobiert wurde. Interessant war auch ein anderes in Holz gearbeitetes Spiel, welches sich mit den Sehenswürdigkeiten ausgewählter Länder beschäftigte und zu welchem ein heiterer Frage- und Antwortkatalog entworfen wurde. Besonders imposante Bauten wie die Stonehenge im Süden Englands, Italiens schiefer Turm von Pisa oder Berlins Fernsehturm hatte es der vierten Gruppe angetan. Sie fertigte sie aus verschiedenen Materialien an, zeichnete den Umriss von Europa und setzte die kleinen Modelle an entsprechender Stelle ins dazugehörende Land.
„Vooral niet bang zijn!“, hieß es in der Projektgruppe, die einen Schnuppersprachkurs in Niederländisch belegten. Keine Angst, sondern großes Interesse an dem Nachbarland und seinen Eigenheiten zeigten denn auch gleich 16 vornehmlich Zehntklässler. Man ging auf Entdeckungsreise durch die Provinzen, ihre Hauptstädte, lernte etwas über Feiertage und Sehenswürdigkeiten und erstellte daraus anschauliche Poster mit holländischen Untertiteln. Auch wurde ein echtes holländisches Frühstück eingenommen, zu dem die begleitende Lehrkraft extra die notwendigen Nahrungsmittel aus Holland geholt hatte. Das Tollste aber waren die Sketche, die die Schülerinnen und Schüler lernten und dann am Tag der Präsentation im feinsten Niederländisch auf der Bühne vortrugen. „Goed gemaakt“ war deshalb auch die einhellige Meinung aller Zuschauer.

„Gut gemacht!“ ist denn auch das Resümee, das nach dieser Projektwoche gezogen werden kann.

War man im Kollegium vielleicht anfänglich noch etwas skeptisch, ob all die Projektideen mit genügend Inhalt zu füllen und ergebnisorientiert umzusetzen seien, so begeisterte doch im Laufe der Woche mehr und mehr die Kreativität und der Einfallsreichtum der Schülerinnen und Schüler. Dank der guten Vorbereitung durch die Projektplanungsgruppe, bestehend aus den Lehrkräften Frau Höner und Herrn Kaufmann, den Schülervertretern Tamara Mintel und Franziska Kuhlmann sowie der Elternvertreterin Frau Reckermann-Gälger und der Unterstützung der bereits genannten Eltern, denen hier noch einmal ein besonderer Dank gebührt, konnte eine Woche Unterricht durchgeführt werden, in der das selbstständige und entdeckende Lernen im Vordergrund stand und an dessen Effizienz es anhand sichtbarer Ergebnisse nichts zu zweifeln gibt. Manche Schüler brachten ihre Begeisterung über die Projektwoche mit der Bemerkung zum Ausdruck: „Das war megacool!“ Dem ist nicht viel hinzuzufügen, vielleicht nur eines: Zur Nachahmung empfohlen!

Text und Fotos: Angelika Schröder

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