Besuch der Ideen-Expo in Hannover am 9. Oktober 2007

Die Klassen 8b und 9b unserer Schule fuhren mit ihrer Klassenlehrerin Frau Lorenz und ihrem Klassenlehrer Herrn Kaufmann nach Hannover zum Besuch der Ideen-Expo.

Diese Ausstellung - gemeinsam ausgerichtet vom Land Niedersachsen, der EU und etlichen Sponsoren - diente nur einem Zweck: Der von der Politik spät erkannte Mangel an Arbeitskräften im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich soll mittelfristig behoben werden durch eigene Arbeitskräfte, um die Anwerbung im Ausland verringern zu können:

"Deutschland verfügt über technologische Leistungsfähigkeit auf höchstem Niveau. Doch bereits jetzt gibt es einen Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in naturwissenschaftlich-technischen Berufen, der sich in Zukunft ohne Gegensteuerung verstärken wird. Dies ist auch in Niedersachsen der Fall. Fehlender Nachwuchs bedeutet Rückschritt beim Forschungsniveau, Stillstand bei der Innovation und Stagnation im Wirtschaftswachstum. Die IdeenExpo möchte dem entgegenwirken." (Einleitung in der offiziellen Broschüre)

Durch 250 Exponate sollten die Schülerinnen und Schüler auf die vielen verschiedenen Tätigkeitsbereiche und Berufe in Naturwissenschaft und Technik aufmerksam gemacht werden. Doch zunächst galt das Interesse mehr faszinierenden Effekten ...

... wie zum Beispiel die abstehenden Haare, von denen wir hier leider kein Bild zeigen können, denn der Andrang und die Scheu waren zu groß.

Aber es gab auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler, die sich die Exponate genau erklären ließen:

Die Stände der Firmen, Schulen, Universitäten und Verbände waren einheitlich aufgebaut, was eine schnelle Orientierung über die Exponate ermöglichte:

Vieles aber war doch für Schüler der Sekundarstufe I eine Überforderung. Insgesamt muss man feststellen, dass die Hauptzielgruppe wohl die Sekundarstufe II war, denn zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen warben für ihre Studiengänge mit dem Abschlussziel "Ingenieur":

Und doch haben unsere Schüler wichtige Erkenntnisse gewonnen:
- Bewerbungen um Ausbildungsplätze müssten äußerst sorgfältig, fehlerfrei und textlich umfassend abgefasst werden.
- Abschlusszeugnisse mit einem Zensurendurchschnitt von schlechter als 3,0 versperren viele Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten.
- Englisch ist als Verkehrssprache im Zeichen des EU-Binnenmarktes und der Globalisierung eine notwendige Voraussetzung für fast alle Ausbildungen.
- In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Berufe geschaffen, die im Umfeld der Wirtschaftsmetropolen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten bieten.

Es gab vor dem Besuch der Expo auch noch Freizeit, in der nach dem üblichen Besuch der Schnell-Gastronomie einem Prediger gelauscht wurde, der von der Einzigartigkeit eines jeden Apfels erzählte:

Jörg-Dietrich Kaufmann

Tagebuch