Die Klassenfahrt der 10 A nach Paris

Am 9.September 2007 ging unsere Klassenfahrt um 22 Uhr nach Paris los. Wir fuhren über Belgien und waren früh morgens endlich in Frankreich. Doch bis nach Paris waren es immer noch einige Stunden. Als wir schließlich an unserem Ziel angekommen waren, hatte jeder gehofft, dass wir ins Hotel fahren und uns ausruhen konnten. Doch Frau Höner und Herr Lange hatten anders geplant, denn vor uns standen noch ein einstündiger Aufenthalt am Eiffelturm, wo wir „tausende“ von Fotos gemacht haben ...

... und eine eineinhalbstündige Fahrt auf der Seine.



Als wir alle total geschafft im ETAP - Hotel ankamen, waren wir erst enttäuscht von unseren Zimmern und erschrocken über all die Regeln, die wir beachten mussten, jedoch gewöhnten wir uns gezwungenermaßen daran.

Gerade, als wir uns ausruhen wollten, klopften Herr Lange und Frau Höner schon wieder an die Türen. Es ging los zum Sacré Cœur. Das Navigationssystem von Herrn Lange sollte uns eigentlich schnell und leicht dorthin führen, doch letztendlich kamen wir durch Frau Höner und ihren zuverlässigeren Stadtplan am Ziel an. Als wir spät am Abend endlich wieder im Hotel waren, fielen alle müde ins Bett.

Lang war die Nacht leider nicht, denn um 7:30 Uhr ging es ins Erdgeschoss zum Frühstücken. Wenig später machten wir uns auf zur Stadtrundfahrt. Unter anderem haben wir die Champs-Élysées, den Arc de Triomphe und den Invalidendom gesehen.

Anschließend fuhren wir weiter zum Schloss Versailles. Wir waren von den Gärten, dem Spiegelsaal und den Deckenverzierungen sehr beeindruckt. Es war ein tolles Gefühl, an den Orten zu stehen, die wir zuvor nur aus dem Geschichtsbuch kannten.

Am Abend hatten wir uns das Abenteuer „Pariser Metro“ in Richtung Eiffelturm vorgenommen. Diese war so überfüllt, dass Anna und Jacqueline nicht mehr mit reinpassten und somit am Bahnsteig stehen bleiben mussten. Sie kamen aber zum Glück mit der nächsten Bahn zu unserem Treffpunkt. Nachdem fast alle mit dem Fahrstuhl auf den Eiffelturm gefahren waren, hatten wir von dort eine wunderbare Aussicht auf das nächtliche Paris.

Am nächsten Vormittag machten wir einen Ausflug zum Louvre. Dort konnten wir die Mona Lisa besichtigen und haben sie fotografiert - wir durften das! Anschließend sind wir zum Centre George Pompidou gefahren und konnten Paris das erste Mal auf eigene Faust erkunden. Abends fuhren wir mit der Metro in die Stadt, um das Moulin Rouge – die Geburtsstätte des Cancan – anzusehen.

Am letzten Tag mussten wir schon um 10 Uhr aus dem Hotel auschecken. Da die Abreise erst für den Abend geplant war, hatten wir noch Zeit, uns die Conciergerie (das Revolutionsgefängnis) und die Kathedrale Notre-Dame anzusehen. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, Paris ein letztes Mal zu genießen, zu shoppen oder Rock tragende Männer zu „bewundern“, die ihre Rugby-Mannschaft auf der Weltmeisterschaft in Frankreich anfeuerten.

Am Freitag waren wir dann nach einer anstrengenden Nachtfahrt um halb neun Uhr morgens wieder zu Hause.

Insgesamt hat uns die Klassenfahrt sehr gut gefallen, und wir danken Frau Höner und Herrn Lange, dass sie uns so kurzfristig eine so schöne Abschlussfahrt ermöglicht haben.

Lena Hilmer, Franziska Kuhlmann und Nicole Nass (Klasse 10a)

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